Manche Jubiläen feiert man mit Rückblicken. Andere mit Haltung. Das Programm zu 10 Jahren SupraTix ist beides – und noch viel mehr: eine Einladung, Herkunft zu verstehen, Zukunft gemeinsam zu gestalten und Ideen so zu entzünden, dass aus Begegnungen echte Bewegung wird. Am 21. April 2026 entsteht in Dresden kein klassischer Festakt. Es entsteht ein Tag mit Dramaturgie, Tiefe und Strahlkraft – ein Tag, der vom ersten Gespräch am Morgen bis zum letzten Schritt durch die Dresdner Nacht Gänsehaut hinterlässt.
Der Auftakt trägt den Titel VIEW – Herkunft entschlüsseln. Schon der Ort ist ein Statement: Im Dachcafé des Hauses der Presse beginnt der Tag über den Dächern Dresdens, mit Weitblick, mit Atmosphäre und mit genau jener Offenheit, die echte Begegnungen brauchen. Beim Ankommen geht es nicht nur um Kaffee und erste Gespräche. Es geht um das bewusste Zusammenkommen von Menschen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis. Wenn anschließend das Grußwort des Präsidenten des Sächsischen Landtages den Rahmen setzt, wird klar: Dieser Tag ist mehr als ein Jubiläum. Er ist ein Impuls.
Im weiteren Verlauf des Vormittags richtet sich der Blick auf die Entwicklung von SupraTix und auf die Kräfte, die Gegenwart und Zukunft prägen. Nicht als bloße Rückschau, sondern als gemeinsames Verstehen: Wo stehen wir heute? Was hat uns hierhergeführt? Und welche Dynamiken entscheiden darüber, was morgen möglich wird? Gerade in einer Zeit, in der Veränderung oft abstrakt beschrieben wird, schafft dieser Teil etwas Seltenes: Orientierung. Er gibt dem Tag Tiefe, bevor er Fahrt aufnimmt.
Besonders stark ist dabei, dass der Vormittag nicht bei der Vergangenheit stehen bleibt. Mit Impulsen und Projekten von SpeakSphere, VUCASUPPORT, AI Valley, MINT Hamburg, Open Skills Consortium und Lernendes Dresden wird sichtbar, dass Zukunft nie im Alleingang entsteht. Sie wächst dort, wo Perspektiven aufeinandertreffen. Dort, wo aus Schnittstellen plötzlich Chancen werden. Dort, wo Menschen nicht nur nebeneinander stehen, sondern beginnen, gemeinsam weiterzudenken. Genau darin liegt die Kraft dieses Programms: Es blickt zurück, ohne stehen zu bleiben.
Dann wechselt die Szenerie – und mit ihr die Energie des Tages. FLOW – Zusammen in einem Boot – Zukunft gestalten ist nicht nur ein Programmpunkt, sondern ein starkes Bild. Der historische Raddampfer „Dresden“, Baujahr 1926, wird zum Ort für Co-Creation im Jahr 2026. Hundert Jahre Geschichte tragen Gespräche über das Morgen. Allein dieser Gedanke hat Gänsehautpotenzial.
Auf dem Wasser wird aus Austausch echte Arbeit an der Zukunft. In Themeninseln bringen die Teilnehmenden reale Herausforderungen ein, entwickeln konkrete Lösungsansätze und definieren erste umsetzbare Schritte. Es geht nicht um abstrakte Diskussionen. Es geht um Relevanz. Um Fragen, die wirklich zählen. Um Ideen, die tragfähig werden müssen. Das Programm macht dabei unmissverständlich klar: Wer an diesem Tag dabei ist, ist kein Publikum. Jede und jeder ist Teil des Prozesses.
Gerade das macht diesen Abschnitt so besonders. Die Struktur ist klar, die Themen offen, die Haltung konsequent: Zusammenarbeit darf lebendig sein, aber sie muss Wirkung erzeugen. Die Ergebnisse werden nicht nur festgehalten, sondern so aufbereitet, dass sie im SupraWorx weiterverarbeitet werden können. Inspiration bekommt damit etwas, das vielen Veranstaltungen fehlt: Anschlussfähigkeit. Der Tag endet nicht mit guten Gedanken – er legt den Grundstein dafür, dass aus Gedanken konkrete nächste Schritte entstehen.
Am Abend wird aus gemeinsamer Arbeit gemeinsamer Geist. SPARKS – Ideen entzünden führt ins Bierhaus Dampfschiff und später weiter in die Dresdner Altstadt. Beim Abendessen entstehen die Gespräche, die man nicht planen kann und die doch oft die wertvollsten sind. Gedanken werden persönlicher. Verbindungen werden echter. Aus Kontakten werden Begegnungen.
Wenn dann beim Nachtwächter-Rundgang unter dem Titel „Sächsische Innovationen“ Geschichte und Zukunft aufeinandertreffen, schließt sich der Kreis dieses besonderen Tages auf beinahe poetische Weise. Dresden wird zur Kulisse für einen Perspektivwechsel, der nicht inszeniert wirkt, sondern organisch wächst. Vergangenheit wird nicht nur erzählt, sondern fühlbar. Zukunft wird nicht nur gedacht, sondern gemeinsam getragen. Und genau dort entsteht der Moment, der bleibt: wenn Erkenntnis zu Emotion wird.
Dieses Programm ist deshalb so stark, weil es eine klare innere Bewegung hat. VIEW schafft Verständnis. FLOW verwandelt Austausch in Zusammenarbeit. SPARKS macht aus Ideen Verbindung. Das Jubiläum wird nicht als Rückspiegel inszeniert, sondern als Aufbruch. Nicht als Feier des Erreichten allein, sondern als Einladung, das nächste Kapitel gemeinsam zu schreiben.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Gänsehaut dieses Tages: Dass hier Menschen nicht zusammenkommen, um nur auf zehn Jahre SupraTix zurückzublicken. Sie kommen zusammen, um Zukunft zu berühren. Und das ist weit mehr als ein Programm. Das ist ein Versprechen.
Link zur Anmeldung: https://supratix.com/attema/event/29694/




